Kunstauktion der Service-Clubs
Die Idee, eine Kunstauktion durchzuführen, deren Erlös einem sozialen Projekt zugutekommen soll, ist nicht neu. Im „Lion“ konnten man schon mehrfach Berichte über solche Auktionen lesen. Den aktuellen Anstoß, ein solches Projekt in unseren Reihen durchzuführen, gab nun eine Erbschaft.
Mein Vater, ausgebildeter Bildhauer und Maler, hat uns eine sehr große Anzahl an Gemälden und Plastiken hinterlassen. Zu einem guten Teil fanden sie Liebhaber in der Familie. Da wir aber alle schon einen guten Fundus seiner Arbeiten noch von ihm selbst geschenkt bekamen und die Kapazitäten einer Hängung im Privaten begrenzt sind, dachten wir daran, die Arbeiten zu einem guten Zweck abzugeben. Daraus entstand die Idee der Kunstauktion.
Sie könnte als gemeinsames Projekt der Westerwälder-Service-Clubs durchgeführt werden. Wir, meine Geschwister und ich, würden dafür einen Fundus von 20-30 Bilder beisteuern. Da das Angebot aber nicht einseitig auf die Arbeiten eines Künstlers beschränkt bleiben sollte, wäre es wünschenswert, wenn weitere Künstler Arbeiten beisteuern würden. Sicher gibt es in jedem Club jemanden, der Kontakt zu Künstlern hat. Daher sollten im Vorfeld in den einzelnen Clubs Kunstwerke (Bilder und kleine Skulpturen) gesammelt werden, die einzelne Clubmitglieder entweder abgeben möchten oder die von den Mitgliedern selbst oder deren Familienmitgliedern gemalt wurden.
Diese Arbeiten müssen fotografiert und mit dem Namen des Künstlers/der Künstlerin, den Maßen und der Technik gelistet werden. Daraus kann dann ein kleiner, ganz einfacher Katalog gefertigt werden, der entweder online gestellt und/oder gedruckt werden kann.
Wichtig ist es, dass die Arbeiten entweder am Tag der Auktion oder schon früher besichtigt werden können. Vielleicht kann man auch über die Abgabe eines schriftlichen Gebots nachdenken. Dazu sollte es bei jeder Arbeit ein Mindestgebot geben, zu dem diese erworben werden kann (vielleicht schon im Katalog vermerkt).
Als möglichen Ort für die vorherige Ausstellung und auch die Auktion hatte ich an den Stöffelpark gedacht. Die Räumlichkeiten im „Tertiärum“ erscheinen dafür geeignet. Aber auch andere Orte sind denkbar (z.B. Huf-Haus).
Dies sind zunächst nur einige Vorüberlegungen für die angedachte Veranstaltung. Sicher werden sich dazu, spätestens wenn es an eine tatsächliche Planung geht, weitere Fragen ergeben.
Gerne stehe ich für deren Beantwortung zur Verfügung. Ich möchte aber schon im Vorfeld darauf hinweisen, dass es nicht möglich sein wird, eine solche Aktion allein zu stemmen. Vielmehr muss sich dafür ein verlässliches Team finden. Dann aber wird es sicher bei aller Arbeit auch Spaß machen.

