Kulturpreis 2014: Kammerchor Marienstatt

Doris Kohlhas

Groß war die Freude bei Chorleiterin Veronika Zilles und ihren Sängern als Dr. Ulrike Fuchs und Doris Kohlhas (beide Lions Club Bad Marienberg) mit Dr. Ralf Polzin (Lions Club Altenkirchen-Friedrich Wilhelm Raiffeisen) als Vertreter der Service-Clubs den Kammerchor Marienstatt zur wöchentlichen Probe mit der freudigen Nachricht überraschten.

Vertreter der sieben Service-Clubs - vom Lions Club Altenkirchen-Friedrich Wilhelm Raiffeisen und dem Lions Club Bad Marienberg über den Lions Club Montabaur-Hachenburg, Lions Club Montabaur Mons-Tabor und dem Lions Club Westerwald bis hin zu den beiden Rotarier Clubs Montabaur und Westerwald hatten sich zuvor zusammen mit Hachenburgs Kulturreferentin Beate Macht, Jürgen Hardeck, Leiter des Kultursommers Rheinland-Pfalz sowie Claus Ambrosius, Leiter der Kulturredaktion der Rhein-Zeitung Koblenz, für den renommierten Kammerchor Marienstatt entschieden.

Das Urteil der Jury war eindeutig. Sie bescheinigte dem Kammerchor Marienstatt, dass dieser das kulturelle Leben in der Region in beispielhafter Weise nachhaltig bereichert hat und noch immer dazu beiträgt.
In jüngster Vergangenheit etwa durch seine Mitwirkung an der Eröffnung des Kultursommers Rheinland-Pfalz mit der eindrucksvollen Aufführung von Monteverdis „Marienvesper“.


von Dr. Ulrike Fuchs (LC Bad Marienberg) 18. Februar 2026
Die Idee, eine Kunstauktion durchzuführen, deren Erlös einem sozialen Projekt zugutekommen soll, ist nicht neu. Im „Lion“ konnten man schon mehrfach Berichte über solche Auktionen lesen. Den aktuellen Anstoß, ein solches Projekt in unseren Reihen durchzuführen, gab nun eine Erbschaft. Mein Vater, ausgebildeter Bildhauer und Maler, hat uns eine sehr große Anzahl an Gemälden und Plastiken hinterlassen. Zu einem guten Teil fanden sie Liebhaber in der Familie. Da wir aber alle schon einen guten Fundus seiner Arbeiten noch von ihm selbst geschenkt bekamen und die Kapazitäten einer Hängung im Privaten begrenzt sind, dachten wir daran, die Arbeiten zu einem guten Zweck abzugeben. Daraus entstand die Idee der Kunstauktion. Sie könnte als gemeinsames Projekt der Westerwälder-Service-Clubs durchgeführt werden. Wir, meine Geschwister und ich, würden dafür einen Fundus von 20-30 Bilder beisteuern. Da das Angebot aber nicht einseitig auf die Arbeiten eines Künstlers beschränkt bleiben sollte, wäre es wünschenswert, wenn weitere Künstler Arbeiten beisteuern würden. Sicher gibt es in jedem Club jemanden, der Kontakt zu Künstlern hat. Daher sollten im Vorfeld in den einzelnen Clubs Kunstwerke (Bilder und kleine Skulpturen) gesammelt werden, die einzelne Clubmitglieder entweder abgeben möchten oder die von den Mitgliedern selbst oder deren Familienmitgliedern gemalt wurden. Diese Arbeiten müssen fotografiert und mit dem Namen des Künstlers/der Künstlerin, den Maßen und der Technik gelistet werden. Daraus kann dann ein kleiner, ganz einfacher Katalog gefertigt werden, der entweder online gestellt und/oder gedruckt werden kann. Wichtig ist es, dass die Arbeiten entweder am Tag der Auktion oder schon früher besichtigt werden können. Vielleicht kann man auch über die Abgabe eines schriftlichen Gebots nachdenken. Dazu sollte es bei jeder Arbeit ein Mindestgebot geben, zu dem diese erworben werden kann (vielleicht schon im Katalog vermerkt). Als möglichen Ort für die vorherige Ausstellung und auch die Auktion hatte ich an den Stöffelpark gedacht. Die Räumlichkeiten im „Tertiärum“ erscheinen dafür geeignet. Aber auch andere Orte sind denkbar (z.B. Huf-Haus). Dies sind zunächst nur einige Vorüberlegungen für die angedachte Veranstaltung. Sicher werden sich dazu, spätestens wenn es an eine tatsächliche Planung geht, weitere Fragen ergeben. Gerne stehe ich für deren Beantwortung zur Verfügung. Ich möchte aber schon im Vorfeld darauf hinweisen, dass es nicht möglich sein wird, eine solche Aktion allein zu stemmen. Vielmehr muss sich dafür ein verlässliches Team finden. Dann aber wird es sicher bei aller Arbeit auch Spaß machen. 
9. Dezember 2024
Der Kulturpreis in Höhe von 4000.- € geht 2024 an Herrn Hellmut Nöllgen, den Leiter der Kulturabteilung des soziokulturellen Zentrums Haus Felsenkeller e.V. Seit 37 Jahren bietet er Live-Veranstaltungen unterschiedlicher Genre’s im Raum Altenkirchen an.
von Diesjähriger Kulturpreis verliehen an Emmanuel Graf Walderdorff für die geplante Ausstellung von Werken des österreichischen Keramikkünstlers Franz Josef Altenburg 17. Oktober 2022
Diesjähriger Kulturpreis verliehen an Emmanuel Graf Walderdorff für die geplante Ausstellung von Werken des österreichischen Keramikkünstlers Franz Josef Altenburg