Kulturpreis 2014: Kammerchor Marienstatt
Doris Kohlhas
Groß
war die Freude bei Chorleiterin Veronika Zilles und ihren Sängern als
Dr. Ulrike Fuchs und Doris Kohlhas (beide Lions Club Bad Marienberg) mit
Dr. Ralf Polzin (Lions Club Altenkirchen-Friedrich Wilhelm Raiffeisen)
als Vertreter der Service-Clubs den Kammerchor Marienstatt zur
wöchentlichen Probe mit der freudigen Nachricht überraschten.
Vertreter
der sieben Service-Clubs - vom Lions Club Altenkirchen-Friedrich
Wilhelm Raiffeisen und dem Lions Club Bad Marienberg über den Lions Club
Montabaur-Hachenburg, Lions Club Montabaur Mons-Tabor und dem Lions
Club Westerwald bis hin zu den beiden Rotarier Clubs Montabaur und
Westerwald hatten sich zuvor zusammen mit Hachenburgs Kulturreferentin
Beate Macht, Jürgen Hardeck, Leiter des Kultursommers Rheinland-Pfalz
sowie Claus Ambrosius, Leiter der Kulturredaktion der Rhein-Zeitung
Koblenz, für den renommierten Kammerchor Marienstatt entschieden.
Das
Urteil der Jury war eindeutig. Sie bescheinigte dem Kammerchor
Marienstatt, dass dieser das kulturelle Leben in der Region in
beispielhafter Weise nachhaltig bereichert hat und noch immer dazu
beiträgt.
In
jüngster Vergangenheit etwa durch seine Mitwirkung an der Eröffnung des
Kultursommers Rheinland-Pfalz mit der eindrucksvollen Aufführung von
Monteverdis „Marienvesper“.

Die Idee, eine Kunstauktion durchzuführen, deren Erlös einem sozialen Projekt zugutekommen soll, ist nicht neu. Im „Lion“ konnten man schon mehrfach Berichte über solche Auktionen lesen. Den aktuellen Anstoß, ein solches Projekt in unseren Reihen durchzuführen, gab nun eine Erbschaft. Mein Vater, ausgebildeter Bildhauer und Maler, hat uns eine sehr große Anzahl an Gemälden und Plastiken hinterlassen. Zu einem guten Teil fanden sie Liebhaber in der Familie. Da wir aber alle schon einen guten Fundus seiner Arbeiten noch von ihm selbst geschenkt bekamen und die Kapazitäten einer Hängung im Privaten begrenzt sind, dachten wir daran, die Arbeiten zu einem guten Zweck abzugeben. Daraus entstand die Idee der Kunstauktion. Sie könnte als gemeinsames Projekt der Westerwälder-Service-Clubs durchgeführt werden. Wir, meine Geschwister und ich, würden dafür einen Fundus von 20-30 Bilder beisteuern. Da das Angebot aber nicht einseitig auf die Arbeiten eines Künstlers beschränkt bleiben sollte, wäre es wünschenswert, wenn weitere Künstler Arbeiten beisteuern würden. Sicher gibt es in jedem Club jemanden, der Kontakt zu Künstlern hat. Daher sollten im Vorfeld in den einzelnen Clubs Kunstwerke (Bilder und kleine Skulpturen) gesammelt werden, die einzelne Clubmitglieder entweder abgeben möchten oder die von den Mitgliedern selbst oder deren Familienmitgliedern gemalt wurden. Diese Arbeiten müssen fotografiert und mit dem Namen des Künstlers/der Künstlerin, den Maßen und der Technik gelistet werden. Daraus kann dann ein kleiner, ganz einfacher Katalog gefertigt werden, der entweder online gestellt und/oder gedruckt werden kann. Wichtig ist es, dass die Arbeiten entweder am Tag der Auktion oder schon früher besichtigt werden können. Vielleicht kann man auch über die Abgabe eines schriftlichen Gebots nachdenken. Dazu sollte es bei jeder Arbeit ein Mindestgebot geben, zu dem diese erworben werden kann (vielleicht schon im Katalog vermerkt). Als möglichen Ort für die vorherige Ausstellung und auch die Auktion hatte ich an den Stöffelpark gedacht. Die Räumlichkeiten im „Tertiärum“ erscheinen dafür geeignet. Aber auch andere Orte sind denkbar (z.B. Huf-Haus). Dies sind zunächst nur einige Vorüberlegungen für die angedachte Veranstaltung. Sicher werden sich dazu, spätestens wenn es an eine tatsächliche Planung geht, weitere Fragen ergeben. Gerne stehe ich für deren Beantwortung zur Verfügung. Ich möchte aber schon im Vorfeld darauf hinweisen, dass es nicht möglich sein wird, eine solche Aktion allein zu stemmen. Vielmehr muss sich dafür ein verlässliches Team finden. Dann aber wird es sicher bei aller Arbeit auch Spaß machen.
